Nachrichten - 24. Juni 2016

So kommen Sie friedlich durch den Sommer

Mädchen am See

In vielen Bundesländern beginnen in diesen Tagen die Sommerferien. Steht bei Ihnen eine Reise in den Süden an? Inklusive Kofferpacken, Stau, Stress und quengelnden Kindern? Oder müssen Sie ins stickige Büro - und dort allein die Stellung halten? Die schönste Zeit des Jahres bringt auch Konfliktpotenzial mit sich. Doch es gibt Möglichkeiten, damit umzugehen.


Auf politischer Ebene fordert Ohne Rüstung Leben einen Ausbau der Zivilen Konfliktbearbeitung. Fachleute erlernen dafür ein Spektrum an Methoden, um konstruktiv mit Konflikten umzugehen und ihnen vorzubeugen. Doch Frieden beginnt im Kleinen: Auch ohne die umfangreiche Ausbildung können Sie einige der Kernideen ziviler Konfliktbearbeitung auf Ihren Alltag übertragen.

Hier ist - mit einem Augenzwinkern und ohne Garantie auf Vollständigkeit - unsere "Anleitung zum Friedlichsein":

  • Lächeln Sie, statt sich aufzuregen:
    Mutter Teresa soll gesagt haben: "Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu, dem du gar nicht zulächeln willst." Versuchen Sie, daran zu denken, wenn Sie das nächste Mal die Wut auf Ihr Gegenüber packt. Meistens sind wir wütend, weil wir uns in einer unangenehmen Situation befinden - ein Lächeln könnte diese Situation ganz unerwartet entspannen. Und wenn nicht, sind Sie selbst hinterher wenigstens positiver gestimmt.

  • Gehen Sie nicht gleich von einer Intention aus:
    "Dieser Busfahrer fährt mir einfach so vor der Nase weg!" Solche Sätze denken viele von uns jeden Tag. Sie beinhalten jedoch bereits eine Interpretation, nämlich, dass sich das Verhalten auf Sie bezieht. Tatsächlich ist der Bus jedoch nur abgefahren, als Sie gerade an der Haltestelle ankamen. Versuchen Sie, den Busfahrer zu verstehen: Ist er vielleicht spät dran oder konnte Sie im toten Winkel gar nicht sehen? Dann ist die Situation zwar immer noch ärgerlich, sieht aber doch schon ganz anders aus.

  • Warten Sie nicht, bis es knallt:
    Konflikte sind unangenehm. Deshalb schieben wir sie gern möglichst lange vor uns her. Doch oft wird damit alles nur noch schlimmer. Warten Sie also nicht, bis es eskaliert. Stattdessen können Sie Ihrem Gegenüber eine Chance geben: Wenn ein Verhalten oder eine Situation für Sie schwierig und ärgerlich ist, sprechen Sie es frühzeitig, freundlich und ohne Vorwürfe an. Hören Sie sich an, was Ihr Gegenüber zu sagen hat. Vielleicht findet sich leichter als gedacht eine Lösung.

  • Erwarten Sie nicht, dass alles so wird, wie erwartet:
    Enttäuschung entsteht, wenn das, was wir erleben, nicht unseren Erwartungen entspricht. Je konkreter also Ihre Erwartungen, desto größer die Chance, enttäuscht zu werden. Dabei warten gerade im Urlaub abseits des geplanten Weges oft die Erlebnisse, von denen Sie noch in zehn Jahren erzählen werden. Wenn Sie sich nicht mit allzu konkreten Vorstellungen selbst einschränken, bleiben Sie offen für Unverhofftes und Unbekanntes.

 

Das gesamte Team von Ohne Rüstung Leben wünscht Ihnen alles Gute für einen sonnigen, erholsamen und friedlichen Sommer!



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Stichwort: Hasskommentare


Wir haben uns schon fast an den Hass und die Menschenverachtung auf Facebook, Twitter und in den Online-Kommentaren gewöhnt. Dort ist für jeden zu lesen, was kaum ein Mensch öffentlich aussprechen würde.

Welche Folgen hat diese Verrohung? Und wie sollte man damit umgehen?

In seiner Kolumne schrieb der Autor Sascha Lobo im vergangenen Jahr über eine Untersuchung der konkreten Zusammenhänge zwischen Hasskommentaren und Gewalt. Das Fazit des lesenswerten Artikels: Wir sollten "Hass mit Liebe beantworten".

Zur Kolumne von Sascha Lobo

 

Kommentare auf der facebook-Seite von "PEGIDA" aus Dresden

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