Nachrichten - 20. Februar 2017

Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" protestierte bei der Bildungsmesse "didacta"

Protest der Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" vor der "didacta"
Protest vor der "didacta", Foto: Susanne Hellstern

In der vergangenen Woche protestierte die Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr - Lernen für den Frieden!" in Stuttgart mit einer Mahnwache zur "didacta", Europas größter Fachmesse rund um Bildung. Die Protestveranstaltungen auf der Messepiazza richteten sich gegen die Präsenz der Bundeswehr. Die Kampagne fordert "Friedensbildung statt Militärwerbung".


Kampagnenkoordinator Roland Blach sagt: "Mittlerweile rekrutiert die Bundeswehr jährlich über 1.500 Minderjährige, Tendenz steigend. Diese Rekrutierungspraxis und die Werbung von Minderjährigen für den Dienst im Militär widersprechen den Empfehlungen der 'Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder' im Bundestag, sowie den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention, die auch Deutschland unterschrieben hat."

Die Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr - Lernen für den Frieden!" fordert von der Regierung des Landes Baden-Württemberg die sofortige Kündigung der Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr, die Durchsetzung eines Verbots von Lehr- und Werbeveranstaltungen der Bundeswehr an und mit Schulen (z. B. bei Bildungsmessen wie der "didacta") und eine kontinuierliche Erhöhung des Etats für Friedensbildung.

 

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