Ohne Rüstung Leben e.V.
Frieden politisch entwickeln

Termin - 14. August 2018 - UPDATE: 11. September 2018

"Ayotzinapa vive, la lucha sigue!" - Podiumsgespräch über die Folgen deutscher Waffenexporte nach Mexiko

Große Aufnahmen erinnern an die 43 verschwundenen Studenten aus Mexiko

Im Jahr 2014 wurde eine Studentengruppe im mexikanischen Guerrero angegriffen. Sechs Menschen starben, 43 Studenten fielen der Praxis des "Verschwindenlassens" zum Opfer. Welche Rolle spielten Waffen von "Heckler & Koch" dabei? Anlässlich des vierten Jahrestages dieses Verbrechens diskutieren wir in Stuttgart mit hochkarätigen Gästen und laden Sie herzlich ein!


Der Bus, in dem Lehramtsstudenten der pädagogischen Hochschule Ayotzinapa unterwegs waren, wurde in der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014 von Polizeikräften und weiteren bewaffneten Gruppen in Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero angegriffen. Vor Ort fanden die Ermittler Gewehre vom Typ G 36 des deutschen Kleinwaffenherstellers "Heckler & Koch". Wie diese Gewehre verbotenerweise nach Guerrero gelangen konnten, wird jetzt vor dem Landgericht Stuttgart verhandelt.

Welche Rolle spielen Waffen von "Heckler & Koch" bei Verbrechen in Mexiko? Wie kämpfen die Angehörigen um Aufklärung der Geschehnisse in Iguala? Kann den Betroffenen von Deutschland aus zu Gerechtigkeit verholfen werden? Anlässlich des vierten Jahrestages der Verbrechen von Iguala diskutieren wir diese und weitere Fragen in Stuttgart.


Sie sind herzlich eingeladen!


Podiumsgespräch: "Ayotzinapa vive, la lucha sigue!" - Über die Folgen deutscher Waffenexporte nach Mexiko


Termin:
Mittwoch, 26. September 2018, 19:00 Uhr

Ort: Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart [Google Maps, VVS-Fahrplanauskunft]

mit:

  • Leonel Gutiérrez Solano, Angehöriger eines Studenten aus Ayotzinapa
  • Sofía De Robina, Menschenrechtszentrum "Miguel Agustín Pro Juárez A.C."
  • Jürgen Grässlin, Anzeigenerstatter im "Heckler & Koch"-Prozess
  • Christian Schliemann, Legal Advisor am ECCHR
  • Moderation: Carola Hausotter, Charlotte Kehne

Der Eintritt ist frei, Spanischkenntnisse sind nicht nötig.

 



Eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!": Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Deutsche Friedengesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, European Center for Constitutional and Human Rights, Evangelische Akademie Bad Boll, Global Net - Stop the Arms Trade, Ohne Rüstung Leben, RüstungsInformationsBüro, ZEB - Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung

 



Dieser Termin ist unser Beitrag zu den 50 Veranstaltungen zum fünfzigsten Jubiläum der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Mehr dazu finden Sie auf der Website der AGDF.

 

 


 

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Veranstaltungsflyer [PDF-Download]

Lesen Sie mehr zu deutschen Rüstungsexporten nach Mexiko:

"Auf einen Blick" Nr. 4: Mexiko [PDF-Download, 2 Seiten]

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