Konflikte gewaltfrei austragen

Kann man Konflikte ohne Gewalt lösen?

Das Video wird uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom "Konsortium Ziviler Friedensdienst"

Konflikte sind so unterschiedlich und so vielfältig, wie die Menschen, die daran beteiligt sind. Deshalb halten Zivile Konfliktbearbeitung und Ziviler Friedensdienst (ZFD) einen Werkzeugkasten an erprobten, gewaltfreien Methoden bereit. Regel Nummer eins dabei: Die Ursachen für die Spannungen finden und die Interessen aller Betroffenen berücksichtigen. Denn nur so können Konflikte langfristig beigelegt werden.

Vier gute Gründe für Zivile Konfliktbearbeitung und Zivilen Friedensdienst:


Konflikte sind nicht das Problem

Konflikte sind ein unvermeidliches Element menschlichen Zusammenlebens. Wenn sie konstruktiv bearbeitet werden, ermöglichen sie positive Veränderungen, Verständigung und Weiterentwicklung. Es sollte uns daher nicht darum gehen, Konflikte zu verhindern, sondern darum, wie wir gewaltfrei mit ihnen umgehen. Auf weltpolitischer Ebene wie im Kleinen.


Wer rechtzeitig handelt, kann Gewalt verhindern

Kriege und bewaffnete Konflikte entstehen nicht aus dem Nichts, oft kündigen sie sich lange vorher an. Wer rechtzeitig reagiert, kann eine Eskalation verhindern. Genau hier setzen die Methoden der Zivilen Konfliktbearbeitung und des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) an: Sie reagieren auf die ersten Warnsignale eines drohenden Konfliktes und wirken seinen Ursachen rechtzeitig entgegen. So dass Gewalt erst gar nicht entsteht.


Es gibt wirksame Alternativen

Im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes sind schon mehr als 1.000 Friedensfachkräfte in über 50 Ländern im Einsatz gewesen. Ihre Arbeit schafft es selten auf die Titelseiten. Doch häufig ist es ihr Verhandlungsgeschick, das Konfliktparteien an einen Tisch bringt. Zudem organisiert der ZFD beispielsweise psychologische Betreuung für Menschen, die Gewalt erlebt haben. Das schafft eine Basis für das zukünftige Zusammenleben in Frieden.


Zivil ist kostengünstig und wirkungsvoll

Zivile Konfliktbearbeitung und Ziviler Friedensdienst halten ein breites Spektrum an gewaltfreien Interventionsmöglichkeiten bereit: diplomatisch, zivilgesellschaftlich und humanitär. Um sie zu nutzen ist jedoch der politische Wille notwendig, die vorhandenen Ansätze zu fördern und institutionell zu verankern. Unterm Strich wären sie als außenpolitische Werkzeuge weitaus effizienter und kostengünstiger als unsere aktuelle, militärgestützte Politik.

Daran arbeitet Ohne Rüstung Leben:

Schulfrei für die Bundeswehr. Kündigung aller Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr.

Vorrang für Zivil: Ausbildung und Einsatz von Friedensfachkräften weltweit fördern und ausbauen.

Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren: Auswirkungen von Gewalt und gewaltfreie Alternativen der Konfliktbearbeitung vermitteln.

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Aktuellste Nachrichten-Meldung zum Thema:

Nachrichten - 7. Februar 2017

Das Thema "Flucht" bewegt auch im Jahr 2017 viele Menschen, löst Ängste aus und beeinflusst politische Entscheidungen. Wie können wir die Konflikte und Herausforderungen friedlich bewältigen? Wie die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildern und Frieden fördern? Dass der Zivile Friedensdienst (ZFD) dabei einiges bewirken kann, zeigt eine lesenswerte neue Broschüre.

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