Kriege verhindern

Warum Krieg niemals die Lösung sein kann

Straßenkampf in Heilbronn


Die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts heißen Klimawandel, Rohstoffknappheit, Ausgrenzung, Ungleichheit und geopolitische Begehrlichkeiten. Dafür müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden. Wir sagen: Mit Waffen und Gewalt kämpft man nur gegen die Symptome und schafft neue Probleme.

Fünf gute Gründe gegen Kriege:


Krieg fordert Menschenleben

Der Erste Weltkrieg forderte 17 Millionen, der Zweite Weltkrieg mehr als 60 Millionen Kriegstote. Seitdem sind mindestens weitere 25 Millionen Menschen in Kriegen zu Tode gekommen. Millionen fliehen vor Krieg und Bürgerkrieg, viele bleiben ihr Leben lang traumatisiert. Wer einen Moment innehält und sich diese Ausmaße vergegenwärtigt, muss erkennen: Im Krieg verlieren selbst die "Sieger". 


Militärische Interventionen verschlimmern die Situation

Von Vietnam bis Irak hat militärisches Eingreifen ganze Regionen ins langjährige Chaos gestürzt. Die derart außer Kontrolle geratenen Konflikte entwickeln häufig eine Eigendynamik: Sie greifen auf Nachbarländer über und führen zu unübersichtlichen Bürgerkriegen oder Terror weitab der ursprünglichen Konfliktregion. Im Zeitalter einer globalisierten Welt gilt mehr denn je: Wer Gewalt mit Gewalt bekämpft, gießt Öl ins Feuer.

Militärgestützte Politik hemmt Entwicklung

Wir leben in einer Zeit der Rohstoffknappheit und des Klimawandels. Rund 800 Millionen Menschen hungern weltweit. Zentrale Herausforderungen für die Menschheit sind es, Hunger und Armut zu bekämpfen, Bildungsangebote und Infrastruktur aufzubauen und die Energiewende zu meistern. Schon ein Bruchteil der jährlichen Militärausgaben würde genügen, um beispielsweise alle Menschen ausreichend mit Nahrung zu versorgen.


Der "Kampf gegen den Terror" ist ein Irrglaube

Trotz der Hilflosigkeit, die uns beim Anblick terroristischer Anschläge überkommt: Gegner von Humanität und Freiheit lassen sich nicht mit ihren eigenen Mitteln schlagen. Im Gegenteil: Je mehr Lebensgrundlagen im "Kampf gegen den Terror" zerstört werden, desto mehr Menschen sehen keine andere Wahl, als sich Terroristen anzuschließen. Diesen Teufelskreis kann nur durchbrechen, wer die tatsächlichen Ursachen des Terrors beseitigt.


Frieden kann mit militärischen Mitteln nicht erreicht werden

Nur weil der Krieg vorbei ist, herrscht noch lange kein Frieden. Basis für Frieden ist die Schaffung menschenwürdiger Lebensverhältnisse für alle. Das kann nur Gesellschaften gelingen, die Gerechtigkeit, Teilhabe, soziale Grundversorgung und die Einhaltung der Menschenrechte gewährleisten. Mit Waffengewalt lassen sich diese Werte nicht erzwingen, sie müssen von Bevölkerung und Staat entwickelt und gelebt werden.

Daran arbeitet Ohne Rüstung Leben:

Zivile Deutsche (Außen-) Politik: Gewaltfreie Mittel als einzige Möglichkeit der politischen Konfliktbearbeitung anerkennen.

Keine Einsätze 'gegen den Terror'. Die Bundeswehr nicht Gewalt mit Gewalt bekämpfen lassen.

Frieden ohne Waffen politisch entwickeln. Aus unserer Geschichte lernen und Kriege als Mittel der Politik ächten.

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Nachrichten - 7. August 2017

Am 30. August 2007 wurde das "Stuttgarter Denkmal für alle Deserteure" enthüllt und als großer Erfolg gefeiert. Auch Ohne Rüstung Leben hatte sich über Jahre dafür eingesetzt. Doch der Standort des Denkmals vor dem Theaterhaus, mehrere Kilometer von der Stadtmitte entfernt, blieb ein Kompromiss. Jetzt scheint die Lösung in greifbarer Nähe.

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