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Termin, 4. März 2019 - UPDATE: 21. März 2019

Podiumsgespräch: Deutsche Kleinwaffenhersteller im Visier - die Fälle "Heckler & Koch" und "Sig Sauer"

Podiumsgespräch: Deutsche Kleinwaffenhersteller im Visier - die Fälle "Heckler & Koch" und "Sig Sauer"
Foto: oeku-buero.de

Wie ist das Urteil zu "Heckler & Koch"-Exporten nach Mexiko zu bewerten? Und welche neuen Entwicklungen gibt es im Prozess über die Lieferung von "Sig Sauer"-Pistolen nach Kolumbien? Diese Fragen diskutieren wir bei einer Podiumsveranstaltung mit Expertinnen und Experten am Mittwoch, den 10. April 2019, in Stuttgart. Sie sind herzlich eingeladen.


Mehrere Gerichtsverfahren verschaffen zwei deutschen Kleinwaffenherstellern derzeit eine ungewollte Aufmerksamkeit. Am 21. Februar 2019 wurden zwei ehemalige Mitarbeitende von "Heckler & Koch" wegen illegaler Waffenexporte nach Mexiko zu Bewährungsstrafen verurteilt. Von "Heckler & Koch" selbst soll der Verkaufserlös der illegalen Geschäfte in Millionenhöhe eingezogen werden. Während des gesamten Verfahrens - und auch bei der Urteilssprechung - spielten jedoch die Opfer in Mexiko in keiner Weise eine Rolle.

Fünf Tage nach dem Urteil im "Heckler & Koch"-Prozess mussten sich Manager des Waffenherstellers "Sig Sauer" in Kiel vor Gericht verantworten. Über die USA sollen zehntausende Pistolen unerlaubterweise nach Kolumbien weiterexportiert worden sein.

Welches Signal sendet das "Heckler & Koch"-Urteil an Betroffene in Mexiko? Wie sind aktuelle Entwicklungen im "Sig Sauer"-Prozess einzuschätzen? Und welche Möglichkeiten suchen deutsche Kleinwaffenhersteller, um der deutschen Rüstungsexportkontrolle aus dem Weg zu gehen?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir im Rahmen der Podiumsveranstaltung.



Deutsche Kleinwaffenhersteller im Visier - die Fälle "Heckler & Koch" und "Sig Sauer"


Veranstaltungstermin:
Mittwoch, 10. April 2019, 19:00 Uhr

Ort: Hospitalhof, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
[Google Maps / VVS-Fahrplanauskunft].


Podiumsgäste:

Holger Rothbauer, Rechtsanwalt und Anzeigenerstatter im "Heckler & Koch"-Prozess

Carola Hausotter, Koordinatorin der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko

Lotta Ramhorst, México vía Berlín e. V., Mitautorin der Studie "Deutsche Waffen made in USA"

Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle bei Ohne Rüstung Leben (Moderation)


Der Eintritt ist frei! Sie sind herzlich eingeladen.



 
Einladende Organisationen und Bündnisse: 
"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof, Friedenspfarramt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Ohne Rüstung Leben, pax christi Rottenburg-Stuttgart, RüstungsInformationsBüro, Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB)

 

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Material zum Thema


Einladungsflyer zur Podiumsveranstaltung: "Deutsche Kleinwaffenhersteller im Visier" am 10. April in Stuttgart

Einladungsflyer zum Podiumsgespräch [PDF-Download]

In Mexiko herrscht ein blutiger Drogenkrieg. Die Polizei ist in einigen Regionen von organisierter Kriminalität unterwandert. Weltweite Beachtung fanden 43 Studenten, die der Praxis des "Verschwindenlassens" zum Opfer fielen. Deutsche Waffen von "Heckler & Koch" und "Sig Sauer" tauchen immer wieder in Mexiko auf - auch dort, wo sie nie sein durften.

Auf unserer Themenseite finden Sie alle aktuellen Nachrichten zu deutschen Rüstungsexporten nach Mexiko.

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