Aktuelles aus der Friedensarbeit

Nachrichten zum Thema: "Deutsche Rüstungsexporte nach Mexiko"


Nachrichten - 21. August 2017 - UPDATE: 4. September 2017

Die Aktionärshauptversammlung 2017 des Waffenherstellers "Heckler & Koch" brachte gleich mehrere Überraschungen: Nicht nur hatten Rüstungsgegner einige Aktien der Firma gekauft, um kritische Fragen zu Rüstungsexporten und Menschenrechten zu stellen. Der Vorstand von "Heckler & Koch" gab sich auch ungewohnt offen und kündigte eine neue Strategie an.

Nachrichten - 8. Februar 2017

Der Waffenhersteller "Heckler & Koch" aus Oberndorf am Neckar hat eine neue Familie an Sturmgewehren vorgestellt, die das bestehende Produktportfolio ergänzen soll. Langfristig hofft der Rüstungskonzern, dass sich das neue Sturmgewehr zum Nachfolger des Exportschlagers G 36 entwickelt – und rechnet sich gute Chancen bei der Vergabe des neuen Standard-Sturmgewehrs für die Bundeswehr aus.

Nachrichten - 14. Dezember 2016 - UPDATE: 15. Dezember 2016

In Mexiko herrscht ein blutiger Drogenkrieg. Die Polizei ist in einigen Regionen von organisierter Kriminalität unterwandert. Über die illegale Lieferung von "Heckler & Koch"-Sturmgewehren in diese Regionen wird im kommenden Jahr vor Gericht verhandelt. Nun tauchten im mexikanischen Drogenkrieg neue Waffen auf und erneut tragen sie das Logo eines deutschen Herstellers: "Sig Sauer".

Nachrichten - 12. Dezember 2016

Daniel Harrich, Danuta Harrich-Zandberg und Jürgen Grässlin werden nicht angeklagt. Wie das SWR-Fernsehen aktuell berichtet, werden die drei Autorinnen und Autoren sich nicht vor Gericht für ihren mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentarfilm "Tödliche Exporte - Wie das G 36 nach Mexiko kam" verantworten müssen. Sie sprechen von einem "Sieg für den Rechtsstaat".

Nachrichten - 1. Dezember 2016

Der öffentliche Druck von Ohne Rüstung Leben auf "Sig Sauer" und "Heckler & Koch" scheint Wirkung zu zeigen. Trotz großer Nachfrage aus den Krisenregionen der Welt mehren sich Zeichen, dass die beiden deutschen Waffenhersteller zukünftig nur noch an EU- und NATO-Staaten liefern wollen. Steckt hinter der "Charmeoffensive" wirklich eine Kehrtwende?

Nachrichten - 5. Oktober 2016 - UPDATE: 13. Oktober 2016

In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014 wurde eine Gruppe Studenten in Iguala, Mexiko, von Polizeikräften angegriffen. Sechs Menschen starben, über 20 wurden schwer verletzt. 43 Studenten fielen der Praxis des "Verschwindenlassens" zum Opfer. Unter den vor Ort sichergestellten Waffen befanden sich nachweislich auch Gewehre des bei "Heckler & Koch" produzierten Typs G 36.


In Mexiko herrscht ein blutiger Drogenkrieg. Die Polizei ist in einigen Regionen von organisierter Kriminalität unterwandert. Weltweite Beachtung fanden 43 Studenten, die der Praxis des "Verschwindenlassens" zum Opfer fielen.

Deutsche Waffen von "Heckler & Koch" und "Sig Sauer" tauchen immer wieder in Mexiko auf - auch dort, wo sie nie sein durften.

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