Ohne Rüstung Leben e.V.
Frieden politisch entwickeln

Aktuelles aus der Friedensarbeit

Nachrichten zum Thema: "Rüstungs- und Munitionsexporte der Rheinmetall AG"


Termin - 26. April 2019 - UPDATE: 28. Mai 2019

Aktionärinnen und Aktionäre der Rheinmetall AG trafen sich am heutigen 28. Mai 2019 in Berlin zu ihrer Hauptversammlung. Der größte deutsche Rüstungskonzern konnte hervorragende Zahlen präsentieren: Volle Auftragsbücher, steigende Gewinne und hohe Dividenden. Rund 300 Menschen sorgten mit Protesten dafür, dass die Schattenseiten der Rüstungsgeschäfte nicht in Vergessenheit geraten.

Nachrichten - 5. Dezember 2018

Eine ARD-Reportage vom 4. Dezember 2018 geht detailliert auf mehrere Lücken in der deutschen Rüstungsexportkontrolle ein, die Ohne Rüstung Leben seit geraumer Zeit kritisiert. Unter anderem zeigen die Journalisten, warum Verbindungen zwischen der Rheinmetall AG und Saudi-Arabien trotz des Rüstungsexportstopps immer enger werden.

Nachrichten - 21. November 2018

Je häufiger die deutsche Regierung zögert, Exportgenehmigungen zu erteilen, desto mehr suchen Rüstungskonzerne nach "Schlupflöchern". Eine dieser Gesetzeslücken ermöglicht es den Ingenieurinnen und Ingenieuren deutscher Firmen, sich ganz legal mit ihrem Know How an der Waffenproduktion in kriegführenden Staaten zu beteiligen. Dabei ließe sich das Problem leicht beheben.

Termin - 10. April 2018 - UPDATE: 9. Mai 2018

Zur Rheinmetall-Hauptversammlung am 8. Mai 2018 in Berlin musste sich Deutschlands größter Rüstungskonzern vehementer Kritik stellen. Mehrere Protestaktionen und Stellungsnahmen der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre brachten den Einsatz von Rheinmetall-Bomben im Jemen-Krieg und den Panzerdeal mit der Türkei auf die Tagesordnung. Ohne Rüstung Leben war dabei.

Nachrichten - 7. März 2018 - UPDATE: 16. März 2018

Kurz bevor der deutsche Journalist Deniz Yücel aus türkischer Haft entlassen wurde, genehmigte die Bundesregierung offenbar zahlreiche Rüstungsexporte an den Bosporus. Gibt es einen Zusammenhang? Und was bedeutet das für die Panzerfabrik, die Rheinmetall in der Türkei plant? Ein exemplarisches Lehrstück deutscher Rüstungsexportpolitik.

Nachrichten - 21. Februar 2018

Der Export von Bomben und Munition durch Tochtergesellschaften der Rheinmetall AG sorgt für Kritik. Mit Hilfe seiner internationalen Beteiligungen soll der Konzern bei Lieferungen an kriegführende Staaten die deutsche Rüstungsexportkontrolle umschiffen. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen und einen Link zur ARD-Dokumentation "Bomben für die Welt".


Die Rheinmetall AG aus Düsseldorf ist Deutschlands größter Rüstungskonzern. In der Rüstungssparte "Rheinmetall Defence" werden Munition, Panzer, Waffen, Militärfahrzeuge und elektronische Lösungen angeboten.

Um Kunden wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate beliefern zu können, setzt Rheinmetall beim Export von Munition auf Tochterfirmen in Staaten mit weniger strengen Rüstungsexportkontrollen.