Aktuelles aus der Friedensarbeit

Nachrichten zum Thema: "Atomwaffen-Verbotsverhandlungen der UN"


Nachrichten - 28. Juli 2017

Der Atomwaffen-Verbotsvertrag der Vereinten Nationen ist seit einigen Tagen fertig. Bis zum Schluss haben die Atomwaffenstaaten und die meisten NATO-Mitglieder - darunter auch Deutschland - den Prozess boykottiert. Was sind nun die nächsten Schritte? Und ist ein Atomwaffenverbot ohne Beteiligung der Atomwaffenstaaten tatsächlich zum Scheitern verurteilt?

Presseerklärung - 7. Juli 2017 - UPDATE: 17. Juli 2017

122 Staaten haben am Freitagmorgen (Ortszeit) bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten: Die internationale Staatengemeinschaft akzeptiert den bisherigen Sonderstatus der Atommächte nicht länger.

Nachrichten - 28. Juni 2017

Noch bis zum 7. Juni 2017 dauern die Verhandlungen der Vereinten Nationen über ein Atomwaffenverbot an. Gestern wurde in New York ein zweiter Entwurf für den Verbotsvertrag veröffentlicht. Das Papier zeigt, wie weitreichend die Ergebnisse der teilnehmenden Staaten bereits sind. Auf lange Sicht soll eine vollständige Vernichtung aller Atomwaffen weltweit erreicht werden.

Nachrichten - 13. Juni 2017

Für Bundesaußenminister Sigmar Gabriel sind die Verhandlungen der Vereinten Nationen über ein Atomwaffenverbot der "falsche Weg". Nachdem die Bundesregierung schon die erste Verhandlungsrunde in New York boykottiert hatte, sinken die Chancen auf eine deutsche Mitwirkung am Atomwaffenverbot damit weiter. Unterdessen gehen die Verhandlungen ab Donnerstag in die zweite Runde.

Nachrichten - 29. Mai 2017 - UPDATE: 12. Juni 2017

Die Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot zeigen Früchte: Vergangene Woche wurde der erste Entwurf für den geplanten Atomwaffen-Verbotsvertrag bei den Vereinten Nationen in Genf veröffentlicht. Rund 130 Staaten beteiligen sich an den Verhandlungen in New York. Ohne Rüstung Leben fordert die Bundesregierung auf, an der zweiten Verhandlungsrunde teilzunehmen.

Nachrichten - 4. April 2017

Eine Woche lang haben sich 132 Staaten bei den Vereinten Nationen in New York getroffen, um über einen Verbotsvertrag zu beraten. Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) sieht darin einen wichtigen Schritt: "Ein Atomwaffenverbot wird kommen. Mitte Juni beginnt die nächste Verhandlungsrunde, vielleicht wird noch in diesem Jahr das Abkommen beschlossen."


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ie Vereinten Nationen werden im Frühjahr 2017 Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beginnen. Eine Mehrheit der Nicht-Atomwaffenstaaten hat den entsprechenden Beschluss gegen die Atommächte durchgesetzt.

Die Bundesregierung nimmt in der Frage eines Atomwaffenverbotes keine klare Haltung ein. Derzeit lehnt sie eine Teilnahme an den Verhandlungen ab.

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